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5 Tipps für ruhigere und längere Baby-Nächte

Hallo liebe frischgebackene und müde Mama, dieser Beitrag ist ganz speziell für dich gedacht. Denn ich möchte dir verraten, was mir als frischgebackene Mama dabei geholfen hat, die Nächte so ruhig und erholsam wie möglich zu erleben. Dafür habe ich dir meine Top fünf für ruhigere Nächte zusammengestellt.

Vor der Geburt haben sicher viele zu dir gesagt: Schlaf bis zu Geburt noch so viel wie du kannst. Nach der Geburt wirst du nicht mehr viel Schlaf bekommen.

Lass uns daher doch direkt mit den Tipps starten.

Nummer fünf: – gehe nicht zu spät ins Bett

Es ist verlockend. Das Baby schläft um 20 Uhr, du und dein Partner liegen auf der Couch und ihr überlegt noch eine Folge eurer Lieblingsserie anzuschauen. Wie wir aber alle wissen, bleibt es meist nicht bei einer Folge, weil das Ende einfach zu spannend war. Man kann jetzt nicht einfach aufhören ohne zu wissen, wie es weiter geht.

Wenn du dann, viel später als geplant, endlich ins Bett kommst, ist es meistens nicht mehr lange hin, bis dein Baby das erste Mal Hunger bekommt und wach wird.

Im ungünstigsten Fall hast du gerade in den Schlaf gefunden und wirst unsanft geweckt.

Von deinem hungrigen Baby.

Wenn du also das Bedürfnis hast, noch ein wenig wach zu bleiben, wenn dein Baby schläft, setze dir eine feste Uhrzeit. Und wenn du diesen Zeitpunkt festgelegt hast, zu dem du ins Bett gehen wirst, dann halte dich daran. Du wirst dir am nächsten Morgen dafür danken.

Sobald dein Baby nachts einen Stillrhythmus hat, den du kennst und an dem du dich orientieren kannst, beziehe auch diesen in deine Pläne mit ein. Vielleicht bietet es sich an, wach zu bleiben, bis dein Baby das erste Mal wach wird. Dann kannst du es stillen und dich anschließend mit hinlegen. Und zu guter Letzt kannst du falls möglich, noch ausrechnen, wann du spätestens in Bett gehen solltest.

Wenn dein Baby nämlich jeden morgen zu ungefähr derselben Zeit wach wird, hast du die Chance, deine geplante Anzahl an Stunden Schlaf zu bekommen.

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Schlaf gut, Baby. (Quelle: freepik)

Nummer vier: – Stille nachts am besten im Liegen ohne Licht

Es erfordert beim ersten Kind ein wenig Übung, alles im Dunkeln zu finden, aber wenn du den Dreh einmal raus hast, ist es wirklich praktisch.

Du musst nicht viel machen, kannst liegen bleiben und dein Baby einfach zu dir heranziehen. Das heißt, weder du, noch dein Baby wachen komplett auf, wenn das Licht aus bleibt.

Denn auch ein kleines, stark gedimmtes Licht, wird vom Gehirn wahrgenommen und kann sich negativ auf das Weiterschlafen auswirken.

Zum anderen kann dein Baby einfach so lange trinken, wie es möchte. Wenn es fertig ist mit trinken bzw. wieder eingeschlafen ist, lässt es deine Brustwarze einfach wieder los. Das funktioniert also praktischerweise auch, wenn du schon wieder eingeschlafen bist.  

Nummer drei: – reduziere neue Eindrücke für dein Baby

Die ersten Wochen nach der Geburt ist alles neu für dein Baby.

Es muss sich nicht nur daran gewöhnen, dass es nun eigenständig seine Nahrung aufnimmt, seine Lungen für die Atmung zuständig sind, dass es seine Körpertemperatur selber halten muss. Nein, zusätzlich ist alles drum herum viel lauter und intensiver als noch im Bauch. Die Geräusche und Gerüche werden nicht mehr durch das Fruchtwasser abgedämpft. Dein Baby hat also rund um die Uhr, im Wachzustand, als auch wenn es Schläft, damit zu tun, all diese neuen Eindrücke und Empfindungen zu verarbeiten.

Kommen jetzt noch unbekannte Personen, Besuch oder auch ausgedehnte Spaziergänge dazu, kann es sein, dass dein Baby schnell überfordert ist, Abends und Nachts sehr unruhig ist und viel weint. Solltest du dies oder ähnliches bei deinem Baby beobachten kann es zum einen helfen, dein Baby im Tuch oder der Trage zu haben. So ist es nah bei dir oder deinem Partner, hört einen bekannten Herzschlag und hat einen wohl bekannten Duft in der Nase. Hat dein Baby genug, kann es den Kopf an Mamas oder Papas Brust legen und einfach einschlafen. Es fühlt sich geschützt und geborgen.

Außerdem macht es oftmals für die ersten Wochen nach der Geburt Sinn, den Besuch auf Maximal einen Besuch pro Tag zu beschränken.

Das ist weniger Stress für dein Baby, aber auch für dich als frisch gebackene, vielleicht müde und etwas erschöpfte Mama. Denn auch fremde neue Personen bringen viele neue Eindrücke, Geräusche und Gerüche für dein Baby mit.

Wenn du also nach einer Stunde das Gefühl hast, das es für dein Baby langsam genug ist, ist es ganz und gar nicht unhöflich, den Besuch freundlich darauf aufmerksam zu machen, dass du müde bist und noch ein wenig Erholung brauchst. Optimal wäre es natürlich, wenn der Besuch Kuchen oder etwas anderes für euch zu Essen mitgebracht hat. So müsst ihr nichts vorbereiten, beziehungsweise euch kein warmes Essen mehr für diesen Tag kochen.

So was kann man sich im Vorhinein ganz einfach als Mitbringsel wünschen. Statt Blumen.

Nummer Zwei: – pass dich den Bedürfnissen deines Babys an

Frage dich, wenn euer Schlaf nachts nicht so ist, wie du es dir wünscht: Was kann ich tun, damit es besser wird? Und hier ist es dann meist der Beste Weg, als erstes zu schauen, was dein Baby braucht. Hast du das Gefühl, dein Baby ist abends sehr unruhig und weint viel, weil es die Eindrücke des Tages verarbeiten muss?

Dann schaue, wie du den Alltag anpasst, die Eindrücke ein wenig einschränkst. Beobachte, ob dein Baby darauf anspricht. Oder hast du vielleicht das Gefühl, dass dein Baby ruhig in seinem Beistellbett schläft, aber nur, bis du dich dazu legst? Dann probiere aus, ob du dein Baby vielleicht in sein eigenes Bettchen, aber trotzdem im Schlafzimmer, schlafen legen kannst. So ist dein Baby ein wenig auf Abstand und bemerkt nicht jede Bewegung und jedes Rascheln deinerseits. Nach wie vor ist es aber nah genug bei dir, um zu wissen das du da bist.

Vielleicht hast du aber auch das Gefühl, das dein Baby noch mehr Nähe braucht und ganz besonders ruhig ist, wenn es Teile der Nacht, oder sogar die komplette Nacht in deinem Arm schläft? Dann probier es aus. Ziehe nachts einmal vorsichtig deinen Arm unter deinem Baby weg und drehe ich von ihm weg. Bemerkt es relativ schnell, dass es nicht mehr in deinem Arm liegt? Wird es unruhig, fängt an zu meckern, beruhigt sich aber fast augenblicklich, wenn du es zurück in deinen Arm holst?

Dann wähle diesen Weg.

Egal, welche Option, welche Kombination oder auch welche andere Umstellung eurer Schlafgewohnheiten Erfolge zeigt:

Gibt nicht auf, verzweifle nicht und suche weiter nach eurer individuellen Lösung. Höre mehr auf dein Bauchgefühl und weniger auf dein Umfeld. Lass dich nicht verunsichern. Habe keine Angst dein Baby zu verwöhnen. Vertrau darauf, dass dein Baby dir zeigt was es braucht und erfülle diese Bedürfnisse.

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Wer schläft sündigt nicht. 😉 (Quelle: freepik)

Und ganz wichtig: Bleibe flexibel.

Dein Baby entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten rasend schnell. Körperlich als auch geistig. Das kann wieder und wieder zu neuen Schlafroutinen, Rhythmen und Umstellungen bei deinem Baby führen. Nutze diese Veränderungen, um neue Routinen auszuprobieren. Nimm sie als positiven Impuls für euch, etwas neues auszuprobieren.

Nummer Eins: – achte ganz gezielt auf die Bedürfnisse deines Babys

Jedes Baby ist anders. Manche schlafen ab der ersten Nacht in ihrem Beistellbett und relativ zügig in ihrem eignen Zimmer. Andere eben nicht. Es gibt wirklich viele Kinder, bei denen das nicht der Fall ist. Kinder die die Sicherheit brauchen, das Mama Nachts ganz nah ist oder sogar über verschieden lange Strecken nur in Mamas Arm schlafen wollen. Die ganze Nacht. Das ist okay. Orientiere dich auf keinen Fall und niemals an dem, was andere über ihre Nächte erzählen.

Sei nicht neidisch auf andere Mamas oder traurig darüber, wie eure Nächte manchmal laufen. Versuche das Positive zu sehen. Es gibt immer gute und schlechte Nächte. Wisse die Guten zu schätzen und versuche aus den Schlechten zu lernen, was du vielleicht aktiv ändern oder verbessern kannst. Setze dich niemals selber unter Druck. Denn dieser Druck und der daraus entstehende Stress übertragen sich unbewusst auf dein Baby. Ein Teufelskreis.

Das Thema Babyschlaf, Einschlafen, alleine schlafen und auch durchschlafen sind in unserer Kultur ein Thema, das einen großen Stellenwert hat.

Viel wichtiger ist allerdings, dass du und dein Baby zufrieden und glücklich seid.

Und, das ihr mit eurem individuellen Schlaf-Weg, erfolgreich seid. Entspannte Mama, entspanntes Baby.

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